Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V.
Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer e.V.
Geschichte und Geographie

Geschichte

Der Verband wurde im Jahr 1975 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt schlossen sich die Rübenanbauer des Verbandes der Zuckerfabrik Obernjesa e.V. (gegründet 1971) und des Verbandes der Zuckerrübenanbauer der Zuckerfabrik Warburg e.V. (gegründet 1970) zu einer einheitlichen Interessenvertretung zusammen.

Im Jahr 1976 traten die Anbauer des Verbandes der Zuckerrübenanbauer der Zuckerfabrik Wabern e.V. dem Verband Kassel bei und im Jahr 1993 wurden die Rübenanbauer der Zuckerfabrik Soest GmbH als gleichberechtigte Mitglieder aufgenommen.

Zuvor bestanden in den Regionen bäuerliche Aktien-Zuckerfabriken, deren Aktionäre bzw. Gesellschafter ihre Unternehmen in den jeweiligen Jahren in die süddeutsche Zuckerwirtschaft einbrachten.  

Geographie

Das Verbandsgebiet erstreckt sich großflächig gegliedert in Ost-West-Ausdehnung über 200 km und in Nord-Süd-Richtung über 150 km über 3 Bundesländer und beeinhaltet unterschiedliche Naturräume und Betriebsstrukturen.

Der Zuckerrübenanbau erfolgt überwiegend in den nord-und osthessischen sowie den südniedersächsischen und westfälischen Ackerbauregionenen. Von der niederhessischen Senke, den Flusstälern der Eder, Schwalm, Fulda, Werra und Weser, dem oberen Leinetal, Teilen des Weser-Leine-Berglandes, Kasseler und Hofgeismarer Becken, der Warburger und Soester Börde und deren Randregionen erstreckt sich das Anbaugebiet entlang des "Hellweges" bis in das westfälische Industriegebiet.

Das Gebiet wird von der thüringischen Landesgrenze im Osten, den Städten Göttingen im Norden, Fulda, im Südosten, Marburg und Dortmund im Nordwesten begrenzt.

Die Rüben aus dem Verbandsgebiet werden in den Werken Wabern und Warburg der Südzucker AG verarbeitet. Im Rahmen eines seit dem Jahr 1982 bestehenden Rübentausches mit der ehem. Union-Zucker GmbH, heute Nordzucker AG werden Rüben aus dem Verbandsgebiet Kassel in den Werken Schladen und Nordstemmen verarbeitet.